SQFARM.
Fallbach Art Research Movement

Von der Entität in Abgeschiedenheit hin zur Begegnungsstätte: Tier und Mensch, Mensch und Natur, Natur und zeitgenössische Kunst.

Die „SQFARM. – Fallbach Art Research Movement“ im bayrischen Anger ist ein Zentrum für zeitgenössischen Tanz und Kunst.

Der Hof Fallbach in der Gemeinde Anger im Berchtesgadener Land in Bayern hat in seiner 500-jährigen Geschichte regelmäßig Transformationen durchlaufen: Wurde anfangs ein Schwerpunkt auf Kuhwirtschaft gelegt, so verlagerte sich die landwirtschaftliche Tätigkeit in den letzten Jahrzehnten hin zu einer zeitgemäßen Balance aus Pferdebetrieb und ökologisch bewusster Nutzung der Flächen Rund um den Hof. Damit einher ging das Interesse der aktuellen Betreiber*innen (Direktorin und Kuratorin Susan Quinn und Alternativ-Energiefachmann und Landwirt Josef Eckart) an einer Revitalisierung. Von der Entität in Abgeschiedenheit hin zur Begegnungsstätte: Tier und Mensch, Mensch und Natur, Natur und zeitgenössische Kunst.

Aus dieser Genese heraus entstand das Kulturzentrum SQFARM. Fallbach Art Research Movement, welches die Aktivitäten am Hof Fallbach und dessen Infrastruktur als alternativen Raum für zeitgenössische Künstler*innen offensiv nutzbar macht.

Die Kommunikation über den ländlichen Raum fördernd, verfolgt das kulturelle Zentrum Ziele zur Verbesserung der gemeinsamen kulturellen Identität und bezieht benachteiligte Gruppen in kulturelle Ereignisse ein. Die sozial-kreative Integration trägt mit den Mitteln der Kunst und Kultur nach und nach zu einem positiven Wandel in der ländlichen Region bei.

SQFARM. verpflichtet sich, ungewöhnliche künstlerische Strategien und Praxen zu fördern und dafür ein entsprechendes Umfeld zur Verfügung zu stellen.

Workshops & Performances


Workshops & Performances 2021

Neben den Künstler*innen-Residenzen und Expert*innentreffen, veranstaltet SQFARM. Workshops und Performances für Tanzinteressierte aus der Region. Im Vordergrund stehen die Liebe zum Tanz, der Spaß am Ausdruck und die Weiterentwicklung der eigenen Tanzpraxis.

So fand am 30. und 31. Oktober 2021 ein Kursprogramm mit Yoga, Body Conditioning, Creative Practice und zeitgenössischer Tanztechnik statt. Über ein Wochenende teilten erfahrene Dozent*innen der zeitgenössischen Bewegungskünste ihr Wissen mit interessierten Workshop-Teilnehmer*innen. Die beiden Tage schlossen jeweils mit einer Performance ab in der sechs Tänzer*innen der BODHI PROJECT Dance Company einen Auszug ihrer Arbeit als Tanzensemble präsentierten. Unter anderem präsentierten sie die künstlerische Arbeit von Reut Shemesh, welche während Ihrer Residenz auf der SQFARM. das zeitgenössische Tanzstück „TONKY LONKY“ mit den insgesamt sechs Tänzer*innen ausarbeitete.

Darüber hinaus präsentierten Choreograf*innen und Tänzer*innen am 7.11.2021 insgesamt fünf Tanzstücke.

Programm zum Download als pdf

Anmeldung zu Workshops über contact@sqfarm.de

Tanzworkshop am 30.10.2021 mit Hyaejin Lee
Creative Practice Workshop mit Lucija Romanova und Kassichana Okene-Jameson
Die Tänzer*innen des BODHI PROJECT präsentieren einen Auszug aus einem Tanzstück
Moritz Ostruschnjak & Daniel Conant präsentieren einen Auszug aus "TANZANWEISUNGEN" choreografiert von Moritz Ostruschnjak
Ein Ausschnitt aus "TONKY LONKY" von Choreografin Reut Shemesh
Jakob Jautz und Eftychia Stefanou präsentieren das Resultat ihrer gemeinsamen Residenz
Edivaldo Ernesto zeigt seine choreografische Arbeit: Das Solo "Brace"
Eftychia Stefanou präsentiert die künstlerische Arbeit der Choreografin Mala Kline

ROUND TABLE


Round Table – 'Art In The Country'

Expert*innen zum Thema „Art In The Country“

Am 7.11.2021 fand erstmalig ein Round Table statt. Mit geladenen Expert*innen aus verschiedenen Bereichen des zeitgenössischen Tanzes fand ein Austausch von Ideen und Informationen statt, um die zukünftigen Aktivitäten der SQFARM. zu konsolidieren und weiterzuentwickeln.

Die Teilnehmer*innen sind aus weiten Teilen Deutschlands und der angrenzenden Region Österreichs angereist, um Erfahrungsschätze auszutauschen und Denkanstöße zur Entwicklung der lokalen kulturellen Möglichkeiten auszubauen.

Unter der Moderation von Dramaturg Matthias Quabbe begaben sich im November 2021 erstmalig zehn Tanz- und Kulturschaffende Teilnehmer*innen in einen intensiven Diskurs. Es entstand ein spannender und vielfältiger Austausch mit zukunftsweisenden Ideenflüssen, wie er auch in kommenden Jahren regelmäßig mit Expert*innen aus dem Feld des zeitgenössischen Tanzes stattfinden soll.

geladene Expert*innen 2021:
Angela Glechner, Angelika Thiele, Cis Biernickx, Edivaldo Ernesto, Eftychia Stefanou, Jakob Jautz, Moritz Ostruschnjak, Peter Pleyer, Reut Shemesh, Sabina Stücker, Susan Quinn, Matthias Quabbe (Moderation) und Birke van Maartens (Dokumentation)

MEET THE ARTISTS BOOKLET_web

Die Vorführung choreografischer Arbeiten der eingeladenen Künstler*innen und ein anschließender Artist Talk rundeten den Tag ab.

contact@sqfarm.de

Von links: Reut Shemesh, Peter Pleyer, Birke van Maartens
Von links: Eftychia Stefanou, Jakob Jautz, Susan Quinn, Cis Biernickx
Von links: Moritz Ostruschnjak, Sabina Stücker, Margreth Lanzinger, Edivaldo Ernesto

Artist Residencies


SQFARM. Residenzen für aufstrebende Choreograf*innen 2022

Das im Oktober 2021 eröffnete Choreografische Zentrum SQFARM. Fallbach Art Research Movement, ruft nach einer intensiven Phase der Recherche, für das Jahr 2022 ein Residenzprogramm zur Förderung aufstrebender choreografischer Talente im Feld des zeitgenössischen Tanzes auf den Plan.

Ein wichtiger Bestandteil des gesamten Programms beinhaltet seit der Gründung bereits intensive Diskurse mit Künstler*innen, Kurator*innen und Produzent*innen um das Schaffen und ergründen von Ressourcen, den Austausch um künstlerische Bedürfnisse, Realitäten, sowie lokale Strukturen mit Potenzial für künftige internationale Kooperationen. Die Ergebnisse der vergangenen Recherchen veranlassen dazu, im Jahr 2022 mit einem Programm voller unterschiedlicher Stimmen aufzuwarten. Dabei liegt der Fokus auf Choreograf*innen, welche eine natürliche Affinität zur Arbeit in der Natur als Teil ihrer künstlerischen Praxis begreifen. Bei den ausgewählten Künstler*innen handelt es sich um aufstrebende Choreograf*innen mit Hauptwohnsitz in Deutschland, welche großes Interesse hegen, ihre professionelle Entwicklung durch intensive Recherche und Proben im Choreografischen Zentrum SQFARM. auszubauen. Insbesondere in den vergangenen Jahren ist der Bedarf an Programmen zur Förderung und Stärkung des Nachwuchs in den Darstellenden Künsten unumstritten gestiegen. Die Entwicklungen in den vergangenen zwei Jahren und die damit einhergehenden Einschränkungen für Kreativ-schaffende in den darstellenden Künsten ersuchen eine intensive Förderung von Nachwuchstalenten. Durch den einzigartigen Standort der gebotenen Plattform inmitten eines bayerischen Bauernhofs in Oberbayern, werden die Künstler*innen mit einer klanglichen, wie auch mit einer kulturellen Stille konfrontiert. Fern von Institutionen und Strukturen großer Ballungszentren, in der Abgeschiedenheit der Natur, bedingen Theorie und Praxis eine intensive Auseinandersetzung mit der Umgebung in der künstlerischen Arbeit.

Die Initiative SQFARM. Fallbach Art Research Movement versteht sich insbesondere auf die Förderung von aufstrebenden Künstler*innen, stetig darauf bedacht, ungeachtet der individuellen Ästhetiken und Praktiken, eine Chancengleichheit zwischen den neuen Stimmen in der zeitgenössischen darstellenden Kunst zu schaffen. Während ihrer Arbeit werden die Choreograf*innen in ihrem Prozess durch Susan Quinn begleitet. Die Gründerin und künstlerische Direktorin der SQFARM. sowie der SEAD – Salzburg Experimental Academy of Dance, heute eine der führenden Ausbildungsstätten für zeitgenössischen Tanz weltweit, offeriert jahrzehntelange Erfahrung in der Förderung junger Talente. Die ausgewählten Künstler*innen für das Residenzprogramm profitieren von diesem weitreichenden Erfahrungsschatz der ehemaligen Tänzerin der Merci Cunningham Dance Company. Im laufe der Residenz begleitet Susan Quinn die Choreograf*innen als Mentorin und Choreografischer Coach. Zum Abschluss der Residenzen werden die entstandenen Arbeiten der vorgesehenen Choreograf*innen in einem öffentlichen Format präsentiert.

„Unterstützt durch das NATIONALE PERFORMANCE NETZ – STEPPING OUT, gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen der Initiative NEUSTART KULTUR. Hilfsprogramm Tanz . “

Bewerbungen an: contact@sqfarm.de


Artists in Residency 2021

Die SQFARM. fördert ungewöhnliche künstlerische Strategien und Praxen und stellt ein entsprechendes Umfeld zur Verfügung: Die SQFARM. ist ein creative space für Künstler*innen, um sich im ländlichen Raum künstlerischen Fragen zu widmen, wobei die Umgebung als Ressource für die kreative Arbeit fungiert.

Die zeitgenössischen Tanzwerke welche im choreografischen Zentrum erarbeitet und präsentiert werden, fordern sowohl die Künstler*innen als auch die Zuschauer*innen aus der Region heraus, die Kunst des Tanzes und der Performance als Teil ihrer Gemeinschaft und ihrer gemeinsamen kulturellen Identität zu erleben. Es ist wichtig, dass die Kunstwerke und Projekte im lokalen Kontext sinnvoll und nützlich sind. Der Ort bietet Raum, Zeit und Natur und somit die Möglichkeit für Künstler*innen, in diesem Triptychon zu agieren.

Jakob Jautz
Choreograf & Tänzer

 

Geboren in Tübingen, studierte Jakob Jautz zunächst zeitgenössischen Zirkus in Berlin sowie an der Fontys Academy for Circus and Performance Arts in den Niederlanden. 2018 schloss Jautz sein Studium in den Hauptfächern Tanz und Choreografie an der SEAD Salzburg Experimental Academy of Dance ab. Seither arbeitet er unter anderem mit der Needcompany – Jan Lauwers (BE), Piergirogio Milano (IT), Grupe Nuits (FR), sowie mit Milla Koistinen in Berlin.

Angetrieben von dem Wunsch, seine eigenen Werke mit anderen zu teilen und mit ihnen zusammenzuarbeiten, hat er Werke wie It is Not This or This is Not It, welches in der Megaro Athens Concerthall entstand, You Can Not Open An Open Door; seine Soloarbeit Traces sowie das Stück Sketches of Togetherness mit seinem Kollektiv Table (Premiere: Sommer 2020 in Basel) erarbeitet.

Er ist Mitbegründer von PACT: Performing Arts Collective Tübingen. Der Verein verfolgt ein besonderes Engagement zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen von freischaffenden Künstler*innen sowie der kulturellen Entwicklung Tübingens und seiner Umgebung und stellt somit eine wichtige Initiative für Tanzschaffende in der Region Tübingens dar.

Eftychia Stefanou
Choreographer & Dancer

 

Als freischaffende Tanzkünstlerin bereichert die gebürtige Griechin seit ihrem Abschluss an der SEAD Salzburg Experimental Academy of Dance die deutschsprachige Tanzlandschaft. Die Tänzerin und studierte Bewegungspädagogin sowie Sportwissenschaftlerin arbeitet regelmäßig mit den Choreograf*innen Jakob Jautz, Mala Kline, Barnaby Booth, Yuri Korec, Jan Lauwers, Paul Blackman, Anastasia Valsamaki, Alexandra Waierstall und der bildenden Künstlerin Rita McBride zusammen und trat unter anderem im Bauhaus-Museum Dessau (2019, Bodies and Structure/ Alexandra Waierstall), bei den Salzburger Festspielen (2018, L’incoronazione di Poppea/ Jan Lauwers), im Piraeus Municipal Theatre in Athen (2020, SONG/ Mala Kline) und beim 26. Kalamata Dance Festival (2020, Just Before We Introduce Ourselves, We Are) auf. Im Jahr 2019 erhielt sie den „SNF Artist Fellowship Award“ von ARTWORKS.

Derzeit erkundet sie ihre choreografischen Facetten innerhalb des „Collective Heterotopia“ und des „Collective Tάble“. Mit ihrem Textbeitrag für das „CARE WHERE? Zine“ nähert Efychia sich der Praxis des „Performativen Schreibens“. 2021 veröffentlichte sie in Zusammenarbeit mit den Tanzkünstlern Nefeli Asteriou, Anastasia Valsamaki und der Dramaturgin Rodia Vomvolou das Zine „ARE YOU HERE?“, gefördert vom griechischen Kulturministerium. Das Magazin ist das Ergebnis einer künstlerischen Recherche mit dem Titel „Transkription“, die sich auf das Konzept und den Prozess der Transkription als Praxis der Übertragung von Daten und Erfahrungen aus dem System der Schrift in das System des Tanzes und umgekehrt konzentriert.

Reut Shemesh
Choreografin

 

Reut Shemesh, geboren und aufgewachsen in Israel, arbeitet in den Bereichen zeitgenössischer Tanz, Poesie und Experimenteller Film. Sie erhielt ihren BA vom ArtEZ Institute of the Arts in Arnhem (NL) und hat einen Master in Mediendesign der Kunsthochschule für Medien (KHM) in Köln (DE). Ihre Arbeiten wurden im tanzhaus nrw Düsseldorf, auf Kampnagel Hamburg, im Tanzhaus Zürich, im Suzanne Dellal Center Tel-Aviv, im Jüdischen Museum in Berlin, im Theatre Lab NYC und im Korzo Theater in Den Haag ausgestellt und aufgeführt. Sie war Gastdozentin an der Heinrich-Heine Universität Düsseldorf, der Universität zu Köln, der Hochschule Düsseldorf (HSD) und dem Zentrum für Zeitgenössischen Tanz in Köln (ZZT).

Bereits für mehrere Preise nominiert gewann Reut Shemesh mit ihrem Stück LEVIAH den Kölner Tanz- und Theaterpreis 2016. Ihre Videoarbeit wurde 2017 bei den Oberhausener Kurzfilmtagen und auf der Art Cologne präsentiert. Im April 2019 kreierte Shemesh im Rahmen des Residenzprogramms am K3|Tanzplan Hamburg das Stück ATARA, das daraufhin zur Tanzplattform Deutschland 2020 eingeladen wurde. Ihr Rechercheprojekt mit dem Arbeitstitel WITNESS eröffnete das Impulstheaterfestival 2019, dessen Endfassung COBRA BLONDE im April 2021 im tanzhaus nrw uraufgeführt wird. Im Oktober 2021 wird HELLERAU Dresden in Kooperation mit den Jüdischen Kulturtagen 2021 eine Sammlung ihrer jüngsten Stücke und Installationen zeigen. Es folgen weitere choreografische Auftragsarbeiten für die Maslool Dance School Tel-Aviv und das Stadttheater Oberhausen, dessen Premiere für März 2022 angesetzt ist. Ab Sommer 2022 freut sie sich auf eine langfristige Zusammenarbeit mit dem belgischen Produktionshaus fABULEUS in Leuven.

SQFARM. – ein Überblick


SQFARM. Fallbach Art Research Movement

Ziel des Projekts

ist es, ungewöhnliche künstlerische Strategien und kollaborative Praktiken zu fördern und ein geeignetes Umfeld zu schaffen.

Das Fundament

ist ein Bauernhof, der perspektivisch auch als Infrastruktur für die Nutzung durch lokale Initiativen dienen wird. Die „SQFARM.“ besteht aus EINEM Studio, SECHS Schlafzimmern, DREI Bädern, EINER Küche und FÜNF ZEHN Hektar Land.

SQFARM. als Ort der Begegnung

ein Ort der Begegnung, an dem zeitgenössische Kunst niederschwellig zugänglich gemacht wird und Kunst und Kultur einen Mehrwert für die Bevölkerung schaffen. Veranstaltungen und Performances auf dem Lande sprechen eine generationenübergreifende Gemeinschaft an, stärken die Zivilgesellschaft und können Paradigmenwechsel in unserer Gesellschaft auslösen

SQFARM. ist ein kreativer Raum

für Künstler, sich künstlerischen Fragen im ländlichen Raum zu widmen, wobei die Umgebung als Ressource für die künstlerische Arbeit fungiert. Der Ort bietet Raum, Zeit und Natur und damit die Möglichkeit für Künstler, in diesem Triptychon zu agieren.

Die Transformation

die Fallbach-Scheune wurde zu einem Raum für professionelle und sichere performative Arbeit, Begegnung und Präsentation umgebaut. Darüber hinaus wurde die Infrastruktur des Hofes so angepasst, dass heute bis zu 10 Gäste beherbergt und öffentliche Veranstaltungen oder Feste durchgeführt werden können.

Gründerin Susan Quinn

Susan Quinn erhielt 1981 ihren Abschluss in Fine Arts in Dance an der New York University und war anschließend sieben Jahre lang Tänzerin bei der Merce Cunningham Dance Company. Sie setzte ihre beispielhafte Karriere als Tänzerin in New York City und im Ausland mit verschiedenen Choreograph*innen fort und vertiefte gleichzeitig ihr Interesse im Studium der Choreographie und im Unterrichten von Tanztechnik und Komposition. Nachdem sie mehr als zehn Jahre als Tänzerin und Dozentin in den USA und Europa gearbeitet hatte, zog sie Anfang der 90er Jahre nach Anger und gründete die international renommierte Tanzakademie SEAD. Von 1991 bis 2006 kreierte sie Stücke für ihre eigene Kompanie, die Susan Quinn Dance Company. Im Jahr 2012 wurde Susan Quinn vom Merce Cunningham Trust mit einem Merce Cunningham Fellowship ausgezeichnet.

Susan ist Gründungsmitglied der Plattform tanz_house Salzburg, unterrichtete von 1991 bis 2013 zeitgenössischen Tanz und Komposition an der Universität Mozarteum Salzburg und war von 2001 bis 2004 Mitglied des Landesrates für Kunst und Kultur in Salzburg. 2008 gründete Susan die Tanzkompanie BODHI PROJECT. Darüber hinaus ist sie Initiatorin und Kuratorin zahlreicher Festivals und Performance-Reihen für zeitgenössischen Tanz. Die Stadt Salzburg hat Susan Quinn 2016 mit dem Internationalen Kunst- und Kulturpreis geehrt. Im Jahr 2021 gründete sie das Kulturzentrum SQFARM. Fallbach Art Research Movement als Begegnungsstätte für Artists in Residence und Menschen aus der Umgebung in Anger (Oberbayern).

Workshop
Workshop
Workshop

„Unterstützt durch das NATIONALE PERFORMANCE NETZ – STEPPING OUT, gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen der Initiative NEUSTART KULTUR. Hilfsprogramm Tanz . “